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Sie haben kürzlich
Ihre liebevoll gestaltete Bewerbungsmappe in Ihrer schönsten Handschrift
verfasst, mit all Ihren Fähigkeiten gefüllt, ganz uncharmant mit einer
Absage zurückgeschickt bekommen ???
Lesen Sie hier
warum..... -> 12 Tips:
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Tipp 1: Vorbereitung
Lesen Sie den Anzeigentext des Stelleninserats vorher mehrmals durch und
versetzen Sie sich in die Lage des Inserenten: Was erwarten sich die
Arbeitgeber, welcher Stil ist am passendsten bei der Bewerbung? Wie können
Sie sich möglichst positiv präsentieren? Versuchen Sie sich, ins
Unternehmen reinzuversetzen.
Tipp 2: Checklist – die Bewerbungsmappe
Das Bewerbungsschreiben ist der erste Eindruck, den Ihr vermeintlich zukünftiger
Chef von Ihnen hat. Dementsprechend sollte dieses erste Schreiben auch
eine Form haben und absolut ansprechend sein. Inhaltlich besteht es im
Wesentlichen aus dem Anschreiben, dem Lebenslauf mit Foto und den
Zeugniskopien. Das Anschreiben fasst zusammen, worum es dem Bewerber geht.
Keinesfalls dürfen sich hier Schlampigkeitsfehler einschleichen!
Tipp 3: Form der Mappe
Die Mappe sollte auf keinen Fall überfüllt wirken – 25 Zeugnisse oder
Bestätigungen interessieren niemanden. Deshalb: Eine Seite Anschreiben,
eine Seite Lebenslauf und maximal sechs bis sieben Zeugnisse in die
(offene) Mappe legen. Dann kommt alles zusammen in ein adressiertes Kuvert
(nicht falten!).
Tipp 4: Das Anschreiben
Geben Sie am Briefkopf Ihren Namen, Ihre Adresse und vor allem Ihre
Telefonnummer an. Adressieren Sie Ihr Schreiben an die konkrete
Kontaktperson (nicht „sehr geehrte Damen und Herren“) und geben Sie
als Betreff an, auf welche Anzeige Sie sich beziehen. Nach der Anrede ist
die Einleitung mit „Bezug nehmend auf Ihr Inserat ...“ nicht mehr
notwendig.
Tipp 5: Keine Floskeln
Erläutern Sie dann, mit welchen Fähigkeiten Sie die geforderten Aufgaben
bewältigen können. Verwenden Sie statt Floskeln wie „flexibel,
dynamisch, teamorientiert“ oder gar den genauen Wortlauten aus der
Stellenanzeige kreativere Adjektive. Verzichten Sie jedoch auf
Konjunktive! Hätte, würde, könnte klingen nicht sehr überzeugend.
Tipp 6: Nicht den Pfau spielen
Vermeiden Sie übertriebenes Selbstlob! Schildern Sie, was genau Ihre
Motivation für diese Aufgabe ist und beschreiben Sie, was Sie an dem
Unternehmen begeistert! Machen Sie klar, inwiefern beide Parteien von der
Zusammenarbeit profitieren würden.
Tipp 7: In der Kürze liegt die Würze
Fassen Sie sich insgesamt kurz – die Bewerbung sollte auf einer Seite
Platz finden.
Tipp 8: Keine Handschrift
Die Bewerbung unbedingt am PC schreiben – handschriftliche Bewerbungen
gehören der Vergangenheit an. Verwenden Sie dabei höchstens zwei
Schrifttypen und vermeiden Sie Spielereien wie kursive, unterstrichene
oder gar bunte Schriftbilder.
Tipp 9: Der Lebenslauf
Der Lebenslauf sollte knapp und sachlich alle Fragen zum Werdegang in
tabellarischer Form beantworten. Er beginnt mit den persönliche Daten:
Vor- und Zuname, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort und Familienstand.
Eltern werden nur bei Lehrstellensuche und Kinder nur mit Geschlecht und
Alter erwähnt. Es folgen die Angaben zur Berufspraxis: Firma, Ort,
Aufgabe, Verantwortung und Mitarbeiter – vergessen Sie auch nicht Wehr-
bzw. Wehrersatzdienst! Weiter geht es – falls vorhanden – mit der
beruflichen Weiterbildung und mit der Ausbildung: Art der Schulen und/oder
Institute samt Abschlüssen und beim letzten Abschluss die
Abschlussbewertung. Anschließend folgen etwaige Zusatzqualifikationen,
wenn diese für die Position relevant sind. Zum Schluss können auch noch
Hobbys angeführt werden, die „gut fürs Image“ sind. Die einzelnen
Stationen der Berufspraxis, Fortbildung und Ausbildung sind mit Monat und
Jahr anzugeben. Vermeiden Sie ungeklärte Lücken – auch Monate ohne
Beschäftigung sollten klar beschrieben sein.
Tipp 10: Das Bewerbungsfoto
Kleiden Sie sich für das Foto wie für ein Bewerbungsgespräch! Das Foto
sollte exakt 4 x 6 cm groß sein und oben rechts auf den Lebenslauf
geklebt werden. Lebenslauf mit Foto und Zeugniskopien werden in der
Bewerbungsmappe eingeordnet.
Tipp 11: Die Zeugniskopien (äusserst wichtig)
Für alle im Lebenslauf aufgelisteten Tätigkeiten müssen Kopien von
Zeugnissen oder anderen Belegen vorhanden sein. Achtung: Falsche Angaben
oder eigenmächtige Korrekturen in Zeugnissen sind strafbar!
Tipp 12: Nachhaken!
Haben Sie nach drei Wochen noch keine Benachrichtigung erhalten,
erkundigen Sie sich telefonisch beim Ansprechpartner! Fragen Sie höflich,
aber bestimmt, ob es Bezug nehmend auf ihre Bewerbung bereits eine
Entscheidung gegeben hat oder ob sie zu einem persönlichen Gespräch
vorbeikommen dürfen. Wenn Sie sich nicht mehr melden, hat der Arbeitgeber
den Eindruck, der Job sei Ihnen ohnehin egal ...
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